Eine Gruppe steht in der Abenddämmerung bis zur Hüfte im Meer, in ihren Händen leuchten Sonnengläser

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Mit dem Licht, das da war – wie unser Markenfilm entstand

Unser Markenfilm ist bei den IDIDTHAT Craft Awards für seine Regie ausgezeichnet worden. Gedreht haben ihn Freunde von uns, auf einer Reise durch Südafrika und eSwatini – nur mit dem Licht, das gerade da war.

Eine Gruppe steht bis zur Hüfte im Meer. Über dem Horizont liegt nur noch ein Rest Abendlicht, die Wolken sind schon fast schwarz. Die hellsten Punkte im Bild sind die Gläser in ihren Händen.

Diese Einstellung stammt aus unserem Markenfilm. Im Oktober 2024 wurde er bei den IDIDTHAT Craft Awards zweimal für seine Regie ausgezeichnet: mit „Best in Craft“ und mit einer „Craft Mention“. Gedreht haben ihn Freunde von uns. Hier erzählen wir, wie er entstanden ist.

Ein Licht für den Abend

Worum es geht, passt in einen Satz. Die Sonnenglas Sonnenlaterne fängt tagsüber Sonne, abends schenkt sie warmes Licht. Wir bauen sie von Hand, in unserer Fair-Trade-Fabrik in Johannesburg.

Der Film erklärt davon nichts. Keine Technik, keine Zahlen, kein Blick in die Werkstatt. Er zeigt Menschen, oft in dem Moment, in dem es dunkel wird. Zwei Gesichter nah beieinander auf einem Kissen. Ein Junge mit einem Hund am Wasser. Ein altes Paar am Strand. Eine Frau mit einem Baby im Fensterlicht. Und dazwischen, immer wieder, ein Glas, das leuchtet.

Vom Licht einfangen zum Licht machen

Mit Licht hat Sonnenglas schon zu tun, bevor es die erste Laterne gab. Stefan Neubig, der Gründer von Sonnenglas, hat als Fotograf und Kameramann gearbeitet. Damals hat er Licht eingefangen. Heute stellt er es her.

Vielleicht liegt uns dieser Film auch deshalb so nah. Er ist gedreht, wie Stefan früher selbst gearbeitet hat: mit dem Licht, das gerade da ist.

Das Team

Regie führte Jessie Zinn. Für Kamera und Bildgestaltung war Josh Levi verantwortlich. Produziert hat Bioscope Films, geschnitten hat Will Kalmer. Alle Namen findest du am Ende dieser Geschichte.

Jessie und Josh sind Freunde von uns. Umso mehr freut es uns, dass ihr Film für uns ausgezeichnet wurde.

Unterwegs durch Südafrika und eSwatini

Für die Bilder ist das Team durch Südafrika und eSwatini gereist. Das sieht man dem Film an. Brandung an einer felsigen Küste. Eine Höhle, deren Öffnung den Sonnenuntergang über dem Meer rahmt. Ein Ufer im Gegenlicht, Wasser, das zwischen Felsen rauscht, offenes Land mit einzelnen Bäumen am Horizont. Dazu Innenräume: ein Schlafzimmer, ein Kinderzimmer, ein Zelt.

Silhouette eines Reiters mit Reithelm auf einem Pferd vor dem Abendhimmel, neben dem Sattel leuchtet ein Sonnenglas
Aus dem Film: ein Ritt in der Dämmerung, mit Licht im Glas.

Die Orte wechseln, die Tageszeit kaum. Ein großer Teil des Films spielt in den Minuten, in denen die Sonne tief steht oder gerade untergegangen ist.

Zwei Menschen stehen als Silhouetten in einer Felsenhöhle und schauen durch die Öffnung auf den Sonnenuntergang über dem Meer
Aus dem Film: Sonnenuntergang, gerahmt von einer Höhle.

Nur das Licht, das da war

Gedreht wurde in Available Light. Das heißt: ohne Filmscheinwerfer, mit dem Licht, das am Ort schon da war. Der Himmel nach Sonnenuntergang. Die tiefe Sonne über dem Wasser. Das Fenster im Kinderzimmer.

Für einen Film über ein Licht ist das mehr als eine Stilfrage. Sobald es dunkel wird, ist das hellste Licht im Bild das Sonnenglas selbst. Man sieht es an der Gruppe im Meer. Man sieht es an der jungen Frau, die ein leuchtendes Glas in den Abendhimmel hebt.

Eine junge Frau hält in der blauen Stunde ein leuchtendes Sonnenglas über ihren Kopf, daneben leuchtet ein zweites

Am deutlichsten wird es kurz vor dem Ende. Eine junge Frau, hinter ihr der letzte Rest Abendrot über dem Meer. In ihren Händen hält sie ein kleines Licht an einer Schnur. Es lässt ihre Finger rot aufleuchten und fällt warm auf ihr Gesicht. Hier ist das Produkt die Beleuchtung.

Eine junge Frau in der Dämmerung hält ein kleines leuchtendes Licht an einer Schnur in beiden Händen, es lässt ihre Finger rot aufleuchten und fällt auf ihr Gesicht
Das Licht in diesem Bild kommt aus ihren Händen.

Ein Film, viele Längen

Aus dem Material ist ein Film von 1:23 Minuten entstanden. Er hat ein Voice-over, auf Deutsch und auf Englisch. Das Bild ist in beiden Fassungen dasselbe, nur die Stimme wechselt. Eine Zeile aus der deutschen Fassung: „Das Leben ist eine Sammlung von Licht.“

Dazu kommen fünf Kurzfassungen ohne Sprecher, nur mit Musik: Camping, Strand, Wandern, Verlobung und Baby. Jede ist zwischen 15 und 24 Sekunden lang. Du findest sie auch auf unseren Produktseiten.

Auch auf Japanisch

Den Film gibt es außerdem in einer japanischen Fassung, mit eigenem Voice-over. Hier auf der Website zeigen wir die deutsche und die englische.

Die Auszeichnung

Bei den IDIDTHAT Craft Awards gewann der Film in der Runde vom Oktober 2024 „Best in Craft“ in der Kategorie Regie. Vergeben hat den Preis Sibs Zihle, Creative Director bei Ogilvy South Africa. In der Begründung heißt es, Jessie fange das Wesen von Sonnenglas ein, mit „evocative storytelling and stunning visuals“.

Dazu kam eine „Craft Mention“, ebenfalls für die Regie, von Monde Gumede, Director bei SHIBOBO!. Monde Gumede attestiert Jessie „this unreal ability to take everyday moments and turn them into entire worlds“.

Alltagsmomente, die zu ganzen Welten werden: Besser hätten wir nicht beschreiben können, was wir uns von einem Licht wünschen. Wir gratulieren Jessie, Josh und dem ganzen Team.

Mitwirkende

  • Produktion: Bioscope Films
  • Regie: Jessie Zinn
  • Executive Producer: Daniel Kaplan
  • Producer: Maurice Dingli
  • Kamera (DOP): Josh Levi
  • 1. Kameraassistenz: Mari Schultz
  • Produktionsleitung: Kelly Grobler
  • Schnitt: Will Kalmer

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